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Timo Emele-Rößle

Stadtl. geprüfter

Heilpraktiker Stuttgart

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Cluster Eigenbluttherapie mit dem Foamake® plus 

Ein kurzer Blick in die Vergangenheit

Die Eigenbluttherapie wurde bereits vor Tausenden von Jahren im alten Ägypten angewandt. Hier wurden Hauterkrankungen der Pharaonen und Hohenpriester behandelt.

In Asien hat man den Patienten durch kleine Stiche oder eine Kneifmassage künstliche Hämatome zugefügt. Damit werden auch heute noch chronische Entzündungen, fieberhafte Infekte und Hautekzeme therapiert. Als Einsatzgebiete waren damals eine Reihe von Erkrankungen beschrieben. Aber auch schon solche, die auch heute noch mit der Eigenblutbehandlung in Verbindung stehen.

Im Jahre 1876 wurde beschrieben, dass eine schnellere Wundheilung zu erzielen ist, wenn Blut absichtlich in der Wunde belassen wird. 1898 gab es erstmals eine Eigenblutnosode. Patientenblut wurde mit physiologischer Kochsalzlösung verdünnt erwärmt und subkutan reinjiziert. Dieses Vorgehen hat sich damals bei Tuberkulose und Pneumonien bewährt.

Ausführliche wissenschaftliche Referate zum Thema Eigenblutbehandlungen wurden 1923 erstmals auf dem 47. Chirurgenkongressder Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH) veröffentlicht.

Wirkungsweise des künstlichen Entzündungsreizes

Blut außerhalb des geschlossenen Gefäßsystems führt zu einem pathogenen Reiz. Dies zieht eine milde Entzündungsreaktion mit sich, womit die körpereigene Abwehr aktiviert wird. Es kommt dadurch zur gewünschten Immunstimulation, und somit auch zum Heilungsprozess.

Dieser »Eigenblutreiz«, der den ganzen Körper und auch das vegetative Nervensystem miterfasst, wird als "Gesamtumschaltung" bezeichnet. 

Durch wiederholte Eigenblutinjektionen (8-12 Injektionen), wird eine Reizwirkung ausgelöst und es erfolgt eine Art Desensibilisierung. Nach intramuskulärer Injektion von Eigenblut wird das Immungedächtnis des Organismus geweckt und es treten vermehrt Killerzellen und Leukozyten auf. Das injizierte Blut wird als "erneute Infektion" vom Organismus erkannt und mit einer Stimulierung der Körperabwehr beantwortet. Auf diese Weise wird ein bestehender chronischer Krankheitsprozess in einen akuten Zustand zurückgeführt, der geheilt werden kann. Die Eigenblutbehandlung gilt als unspezifische Immunisierung. Man erreicht dadurch eine Verbesserung der immunologischen Reaktionslage sowohl qualitativ als auch quantitativ! 

Auswahl von Indikationen

• allergische Leiden
• Hauterkrankungen (Abszess, Furunkulose)

• atopisches Ekzem (Juckreiz)
• Abwehrschwäche
• Rekonvaleszenz, Müdigkeit, Appetit­losigkeit
• chronisch rezidivierende Infekte
• Bronchitis, Schnupfen, Nebenhöhleninfektionen, Mittelohrentzündung, Angina
• Magen­ Darm­infekte mit und ohne Durchfall

• rezidivierende Harnwegsinfekte
• immer wieder auftretende Bauchschmerzen ohne klare Ursache, Obstipation
• akute Infektionen (auch begleitend zu z. B. antibiotischer Behandlung)
• Therapieschäden
• chronische Stoffwechselstörungen
• entzündliche und degenerative Gelenk­erkrankungen
• Wundheilungs­ und Durchblutungsstörungen (Ulkus) 

Behandlungsablauf bei einer üblichen Eigenblutbehandlung

Es werden 0,5 bis ca. 3ml venöses Blut entnommen und danach wieder intramuskulär subkutan reinjiziert. Bereits bei diesem einfachsten und ursprünglichsten Verfahren hat der Behandler die Möglichkeit, individuelle Homöopathische Beimischungen vorzunehmen. Die Eigenblutspritze wird damit optimal an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst.

Das sogenannte Cluster-Eigenblut- Verfahren ist eine neuartige Reiz- und Modulationstherapie, die mit allen gängigen Naturheilverfahren kombinierbar ist. Mit dem Spritzenadapter Foamake® plus wird das Eigenblut oder verschiedenen Eigenblutmischungen  komplett mechanisch hämolysiert und die Blutbestandteile neu geordnet. Dadurch wird das Blut immunologisch moduliert und macht die Eigenbluttherapie noch effektiver.

Wie bei vielen anderen Verfahren findet auch hier das »Arndt-Schul‘sche Gesetz« Beachtung:

"Schwache Reize regen die Lebenstätigkeit an" >>>>>>Das heißt weniger ist mehr.

Je akuter die Erkrankung, desto öfter wird die Injektion vorgenommen und desto höher soll die Dosis sein. Je chronischer die Krankheit ist, desto geringer sollte die Dosis und desto seltener die Anwendung sein. Die Eigenbluttherapie ist eine Kurbehandlung. Die durchschnittlich Injektionen liegen bei 8 – 12 mal. Sehr gute Resultate werden bei 14 tägigen Wiederholungen erzielt.

Nebenwirkung

• Rötung um die Einstichstelle

• eventuell auftreten leichter Müdigkeit

Literatur/Quellen

Beller, Dr. med. Dipl. Ing. Klaus-Dieter, Schulstr. 18, 79341 Kenzingen

Krebs H. Eigenbluttherpie. Urban Fischer Verlag, 4. Auflage

Spenglersan GmbH, Steinfeld 13, 77815 Bühl 

Weitere Infos unter folgendem Link

https://spenglersan.de/produkte/foamake/