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NEURALTHERAPIE

Wenn der Nacken schmerzt oder der Kopf dauerhaft brummt

Verspannungen, Kopfschmerzen oder chronische Schmerzen entstehen häufig durch Fehlsteuerungen im Nervensystem oder durch sogenannte Störfelder im Körper. Die Neuraltherapie setzt genau hier an – mit gezielten Injektionen, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren und das vegetative Nervensystem regulieren.

 

Was ist Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie wurde von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entwickelt und zählt zu den bewährten naturheilkundlichen Verfahren. Dabei wird ein örtliches Betäubungsmittel (meist Procain oder Lidocain) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken in bestimmte Körperregionen injiziert.

Ziel ist es, über Reflexzonen (sogenannte Headsche Zonen bzw. Segmente) und Nervenverbindungen gestörte Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Injektionen erfolgen meist oberflächlich in die Haut (sogenannte Quaddelung), können jedoch – je nach Beschwerdebild – auch in tiefere Gewebeschichten oder in die Nähe von Nerven, Muskeln oder Narben gesetzt werden.

Das Lokalanästhetikum wirkt dabei nicht nur schmerzlindernd, sondern unterbricht fehlgeleitete Schmerz- oder Reizsignale und kann so das vegetative Nervensystem neu regulieren. Häufig berichten Patienten bereits nach kurzer Zeit über eine deutliche Entlastung oder gar vollständige Beschwerdefreiheit.

 

 

 

 

Reflexzonen

(Headsche Zonen bzw. Segmente)

R. Putz, R. Pabst (Hrsg.): Sobotta, Atlas der Anatomie des Menschen. Band 2, 20. Auflage. Urban & Schwarzenberg, München 1993, ISBN 3-541-17370-X, S. 346.
Injektion

 

Störfeldtherapie – die Suche nach der Ursache

Ein wichtiger Bestandteil der Neuraltherapie ist die sogenannte Störfeldbehandlung. Störfelder sind Körperbereiche, die – oft unbemerkt – chronische Reize aussenden und dadurch an anderer Stelle Schmerzen oder Funktionsstörungen verursachen können. Typische Beispiele sind alte Narben, chronische Entzündungsherde, Zähne oder Mandeln.

Durch gezielte Injektionen mit Procain und gegebenenfalls ergänzenden homöopathischen oder pflanzlichen Wirkstoffen lässt sich das Störfeld „ausschalten“ und der normale Informationsfluss im Nervensystem wiederherstellen. Tritt die Beschwerdefreiheit unmittelbar nach der Injektion ein, spricht man vom sogenannten Sekundenphänomen – ein eindrucksvoller Hinweis darauf, dass die tatsächliche Ursache des Leidens gefunden wurde.

Die Neuraltherapie bietet somit eine ganzheitliche Möglichkeit, akute wie auch chronische Schmerzen zu behandeln und den Körper wieder in seine natürliche Regulation zu bringen sanft, wirkungsvoll und individuell abgestimmt.

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