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Timo Emele-Rößle

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Wenn der Darm den Alltag bestimmt Chronische-entzündliche Darmerkrankungen

July 18, 2017

 

Viele Menschen, und davon werden es immer mehr, haben Darmerkrankungen welche eine Vielfalt von Beschwerden zeigen, aber nicht immer Auswirkungen auf die Verdauung haben. Dies reicht von Durchfall, Erbrechen und Übelkeit über Mangelerscheinungen, Hautprobleme bis hin zu einem geschwächten Immunsystem. Oft sind Darmerkrankungen entzündlicher Natur, erblich bedingt oder es finden sich keine Ursachen. Was  sie aber gemeinsam haben ist, das sie die Lebensqualität stark einschränken.

 

Es ist so, das rund 300.00 Menschen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie  Morbus Crohn oder auch Colitis ulcerosa betroffen sind und diese meist im jungen Erwachsenenalter beginnen. Obwohl die Wissenschaft sich sehr bemüht, die Ursache dieser CED zu finden, sind diese bis heute noch nicht richtig geklärt.

Die Colitis ulcerosa ist eine Entzündung, die im Dickdarm von statten geht. Beginnend immer im Enddarm, wo wir die größte bakterielle Besiedelung haben. Diese Entzündung breitet sich meist gleichmäßig auf der Schleimhaut aus und voran, bis sie dann am Dickdarm ankommt ist und auch dort noch in denn Dickdarm ausbreitet.  Symptome dieser Erkrankung sind in der Regel blutige, schleimige Durchfälle mit starken Schmerzen, Übelkeit, Fieber und Gewichtsverlust. Oft begleitet von hohem Fieber.

Morbus Crohn dagegen kann überall beginnen. Ob im Mund, Dick.- oder Dünndarm. Also von Mund bis After. Hier sind alle Schichten des Gewebes betroffen, nicht nur die Schleimhaut wie bei C. ulcerosa. Dies kann dann durch eindringen von Bakterien in die Wunde zu Eiterungen, Fisteln oder auch zu Schleimhautrissen führen.

Symptomen sind hier meist strake Bauchschmerzen, Durchfälle (meist ohne Blut), Fieber aber auch Blutarmut. Beim Befall des Dünndarm kann es zur Resorpsionsstörung von Nährstoffen kommen, was dann häufig auch zu starkem Gewichtsverlust führt.

 

Die Therapie: Diese hat das Ziel, die Entzündungsprozesse zu minimieren und damit die Beschwerden zu lindern und Rückfälle zu Vermeiden. Diese sind in der Schulmedizin „Aminosalicylate“ oder in schlimmeren Fällen „Cortison“. Wenn der Körper  dann erfolgreich behandelt wurde kommt es dann zur Beschwerdefreiheit (Remission). Um diese Beschwerdefreiheit zu unterstützen bitten sich nebenwirkungsarme pflanzliche Arzneimittel an, welche auch zu Langzeittherapie eingesetzt werden können.  Es ist natürlich wichtig, das Menschen, welche an einer CED leiden, Ihren Lebensstil hinsichtlich Ernährung, Bewegung und Entspannung anpassen.

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