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Timo Emele-Rößle

Stadtl. geprüfter

Heilpraktiker Stuttgart

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Herpes ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die von Viren verursacht wird. Einmal damit infiziert, bleibt das Virus ein Leben lang unbemerkt im Körper. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann eine Herpeserkrankung jedoch erneut ausbrechen und die typischen Herpes-Bläschen verursachen. Meist schon infizieren sich ungefähr 70-80% der Menschen in Deutschland mit HSV1 im Kindesalter. Die Ansteckung mit HSV2 erfolgt erst  wenn es zu intimen Kontakten kommt. Die Ausprägung der Erkrankung variiert stark. Reaktivierungen des Virus sind beim genitalen Herpes mit bis zu 12 Erkrankungen im Jahr häufiger als beim labialen Herpes (Lippenbläschen). Manche Menschen bekommen nie Herpesbläschen, obwohl sie das Virus in sich tragen.

Herpes-simplex-Virus 1 (HSV1)

Es verursacht vor allem den Herpes labialis (Lippenherpes). Das sind die bekannten Herpesbläschen, die vorwiegend an den Lippen, aber auch an anderen Stellen im Gesicht wie Augen oder Ohren auftreten können. Die  Ansteckung mit HSV1 bleibt oft unbemerkt und kommt erst lange Zeit nach Anstekung an den Lippen oder im Gesicht zum Vorschein.

Herpes-simplex-Virus 2 (HSV2)

Es verursacht Herpes genitalis (Genitalherpes). Herpeserkrankung des Genitaltraktes, entsteht dagegen typischerweise durch eine Infektion mit HSV2.  Es ist aber so, das beide Herpes-simplex-Viren die gleichen Erkrankungen auslösen können.Die erste Ansteckung (Primärinfektion) mit HSV2 verläuft meist schwer.

Da Herpesviren nach der ersten  Ansteckung lebenslang im Körper verbleiben, genauer gesagt ziehen sie sich nach Abheilung der Bläschen in die Nervenknoten, denn so genannten Ganglien zurück. Ist das Immunsystem des Körpers beispielsweise durch eine Erkältung oder eine andere Infektion geschwächt, oder werden die infizierten Nerven gereizt, z. B. durch starke Sonneneinstrahlung oder hormonelle Schwankungen, können die Viren immer wieder entlang der Nervenzellen zur Hautoberfläche wandern und  verursachen dann die typischen Bläschen. Diesen Vorgang nennt man Reaktivierung.

Reaktivierung

Das Wiederauftreten der Bläschen nach der ersten Ansteckung nennt man Rezidiv. Beim genitalen Herpes verläuft die zweite Erkrankung auch meist schwächer als die erste Ausbruch.

Behandlung

Es gibt verscheidene  Möglichkeiten, die Erkrankung gezielt zu behandeln, das Virus vollständig aus dem Körper zu entfernen ist jedoch nicht möglich.

Oft wird bei Herpes Labialis ein Wirkstoff genommen (Aciclovier) der die Viren zurückdrängen soll bzw. Abtöten kann. Was allerdings lange dauert bis die Erkrankung abgeheilt ist.

Ziel ist es, das Immunsystem so zu stärken, das sich die Viren wieder schnell zurückziehen und es schneller ausheilen kann.

Das Schaft man durch die einnahme oder venöse Gabe von Aminosäuren in hoher Dosierung. Das wäre dann beispielsweise L-Lysin. Im Akutfall kann diese Aminosäure in Verbindung mit weiteren Aminosäuren in die Vene gegeben werden, um eine schnellere Ausheilung der Erkrankung zu erlangen. Parallel werden hier auch Oralen Aminosäure und Homöopatische Produkte gegeben.

Auch durch Herpesviren hervorgerufen Erkrankungen sind

  • Windpocken  (Varizella-Zoster-Virus (VZV) 

  • Gürtelrose (Herpes Zoster / Varizella-Zoster-Virus (VZV) 

  • Pfeiffersches Drüsenfieber. (EBV Virus)

Preis je Infusion: 54€